Skulptur Einheit in Almaty wird zum weltweiten Symbol der Solidarität
Lotta SchulteSkulptur Einheit in Almaty wird zum weltweiten Symbol der Solidarität
Ein beeindruckendes neues Kunstwerk ziert das Ufer des Sayran-Stausees in Almaty. Unter dem Titel Einheit zeigt die Bronzeskulptur einen realen Moment, in dem Anwohner sich an den Händen fassten, um einen Hund aus dem Wasser zu retten. Die Installation hat bereits weltweites Aufsehen erregt – durch virale Social-Media-Beiträge erreichte sie eine Reichweite von mehreren hundert Millionen Menschen.
Die Skulptur wurde offiziell am 22. März enthüllt, doch Bilder von ihr verbreiteten sich schon vor der Zeremonie rasant im Netz. Geschaffen vom renommierten kasachischen Künstler Yerbosyn Meldibekov, zeigt sie eine Kette von Figuren, die sich in Richtung Stausee erstreckt – ihre Hände fest ineinander verschränkt. Ein Ende der Kette bleibt offen: Eine ausgestreckte Hand lädt Passanten ein, hinzuzutreten und die Verbindung zu vollenden.
Das Projekt entstand auf Initiative der ForteBank JSC und der Agentur Progression, die zur DASM-Gruppe gehört. Auch die Stadtverwaltung Almatys unterstützte die Installation, die nun als öffentliches Symbol der Solidarität steht. Ein einzelner Instagram-Beitrag mit der Statue verzeichnete bereits über 2 Millionen Likes, 36.000 Kommentare und 40 Millionen Aufrufe.
Experten prognostizieren, dass die organische und mediale Reichweite des Kunstwerks weltweit 500 Millionen Aufrufe übersteigen wird. Die virale Resonanz spiegelt die emotionale Wirkung der Skulptur wider – aus einer lokalen Geste der Nächstenliebe ist eine globale Diskussion entstanden.
Die Einheit-Skulptur dient nun als dauerhafte Mahnung für gemeinschaftlichen Einsatz und Mitgefühl. Ihr interaktives Design animiert Besucher, sich körperlich mit dem Werk auseinanderzusetzen und so die Botschaft der Verbundenheit zu verinnerlichen. Mit ihrer enormen Online-Präsenz hat die Installation Almaty fest auf der Landkarte der zeitgenössischen öffentlichen Kunst verankert.






