Landkreistags-Chef warnt: Energiepreise bleiben hoch – ländliche Regionen besonders betroffen
Emil KrügerLandkreistags-Chef warnt: Energiepreise bleiben hoch – ländliche Regionen besonders betroffen
Achim Brötel, Vorsitzender des Deutschen Landkreistags (DLT), hat gewarnt, dass die Energiepreise voraussichtlich nicht bald sinken werden. Nun drängt er auf schnelle Maßnahmen, um Haushalten zu helfen, die mit den steigenden Kosten zu kämpfen haben – insbesondere in ländlichen Regionen.
Brötel betonte, dass Menschen außerhalb der Städte vor weitaus größeren Herausforderungen stünden, vor allem wegen längerer Arbeitswege. Die hohen Spritpreise belasteten sie besonders stark und machten den Alltag deutlich teurer. Ohne zusätzliche Unterstützung könnten viele an ihre Grenzen geraten.
Er forderte gezielte Entlastungen, um die Situation zu verbessern. Mögliche Lösungen seien ein Treibstoffrabatt, eine höhere Pendlerpauschale oder andere finanzielle Hilfen. Ziel sei es, in allen Regionen gleiche Lebensbedingungen zu sichern.
Der DLT-Präsident rief die Regierung zudem auf, langfristige Unterstützung vorzubereiten. Die Hilfen sollten über die Sommermonate hinausgehen und gegebenenfalls verlängert werden – je nach Entwicklung der Krise. Brötels Vorschläge zielen darauf ab, die ungleiche Belastung durch die Energiepreise für Landbewohner auszugleichen. Ohne Gegenmaßnahmen drohe die Kluft zwischen Stadt und Land weiter zu wachsen. Sein Appell setzt die Politik unter Zugzwang, noch vor einer weiteren Verschärfung der Lage Lösungen zu finden.






