Laura Dahlmeiers letzter Aufstieg: Tragischer Tod am Laila Peak in Pakistan
Johanna PetersLaura Dahlmeiers letzter Aufstieg: Tragischer Tod am Laila Peak in Pakistan
Die Olympische Biathlon-Championin Laura Dahlmeier kam am 28. Juli 2025 bei einem tragischen Unfall ums Leben, als sie vom Laila Peak im Karakorum-Gebirge Pakistans abstieg. Wegen extremer Wetterbedingungen konnten die Rettungskräfte ihren Körper nicht bergen – so blieb sie, wie sie es sich gewünscht hatte, auf dem Berg zurück.
Dahlmeier war ihr Leben lang von den Bergen fasziniert. Nach dem Ende ihrer aktiven Biathlon-Karriere ließ sie sich zur staatlich geprüften Berg- und Skiführerin ausbilden. Zudem engagierte sie sich ehrenamtlich beim Bergrettungsdienst Garmisch-Partenkirchen und half anderen, sich in dem Gelände zurechtzufinden, das sie so liebte.
Ihre Verbundenheit mit den Bergen ging weit über den Beruf hinaus. Jedes Jahr zu Weihnachten widmete sie sich bergigen Ritualen: Skitouren, Trailrunning und anspruchsvollen Kletterrouten. Vor zwei Jahren teilte sie auf Instagram ein künstlerisches Foto, das sie in einem Handstand vor alpiner Kulisse zeigte – ein Ausdruck ihres abenteuerlustigen Geistes.
Nach ihrem Tod entwarf ihre Mutter, Susi Dahlmeier, ein Schmuckstück mit dem Namen Brücke zum Paradies. Das Design symbolisiert Laurens unzerbrechliche Bindung zu den Bergen. Der Name spielt auch auf das Scientology-Zentrum in Garching bei München an, das 2023 eröffnet wurde und dessen Mitglied Susi Dahlmeier ist.
Dahlmeiers Vermächtnis bleibt eng mit ihren sportlichen Erfolgen und ihrer Leidenschaft für die Berge verbunden. Dass sie ihre letzte Ruhestätte auf dem Laila Peak fand, unterstreicht ihre lebenslange Hingabe an die Hochgebirgswelt, die sie so sehr schätzte. Der zu ihrem Gedenken geschaffene Schmuck steht als bleibende Hommage an diese Verbindung.