22 March 2026, 06:16

Max Holzinger holt Gold und Silber bei extremen Junioren-WM-Bedingungen

Plakat für die Nordischen Skiweltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine verschneite Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Fahnen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt.

Max Holzinger holt Gold und Silber bei extremen Junioren-WM-Bedingungen

Der 17-jährige Max Holzinger aus Waakirchen hat bei den 45. FIS-Alpin-Juniorenweltmeisterschaften 2024 in Narvik für Furore gesorgt. Trotz widriger Wetterbedingungen sicherte er sich Gold im Slalom und Silber im Riesenslalom – als einziger deutscher Skifahrer, der im Slalom das Ziel erreichte.

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Die Meisterschaften waren von extremen Bedingungen geprägt: Starkregen und stürmische Winde sorgten für Programmänderungen, verkürzte Rennen und sogar Absagen. Die schlechten Wetterverhältnisse belasteten nicht nur den Zeitplan, sondern setzten auch die Athleten unter zusätzlichen Druck.

Holzingers Erfolge gelangen in zwei zentralen Disziplinen. Im Slalom holte er in der U18-Klasse Gold und belegte insgesamt den 26. Platz – als einziger Deutscher, der das Rennen beendete. Im Riesenslalom gewann er Silber in der U18-Wertung und wurde 29. der Gesamtwertung, was ihn zum zweitschnellsten Juniorenfahrer des Feldes machte.

Auch Teamkollege Michael Huber trug zu den deutschen Erfolgen bei: Er sicherte sich Bronze im Riesenslalom und erreichte insgesamt Rang 39. Gemeinsam belegten Holzinger und Huber im Teamwettbewerb den 18. Platz.

Nach den Weltmeisterschaften plant Holzinger zunächst die Rückkehr in die Schule. Gleichzeitig blickt er bereits auf die Junioren-WM 2025 vor und will dort erneut angreifen.

Seine Leistungen in Narvik unterstreichen Holzingers großes Potenzial im alpinen Skisport. Mit Gold im Slalom und Silber im Riesenslalom unter schwierigsten Bedingungen hat er sich als aufstrebendes Talent bewiesen. Nun steht für den jungen Skifahrer erst einmal der Schulalltag an – doch sein Blick bleibt auf künftige Wettbewerbe gerichtet.

Quelle