Mordprozess in Würzburg: Eifersucht als Motiv für brutale Messerattacke auf Ex-Partnerin
Emil KrügerMann soll Partner aus Eifersucht getötet haben - Prozess - Mordprozess in Würzburg: Eifersucht als Motiv für brutale Messerattacke auf Ex-Partnerin
Ein 45-jähriger Mann muss sich ab dieser Woche vor dem Landgericht Würzburg wegen des Mordes an seiner ehemaligen Partnerin verantworten. Die Tat ereignete sich am 8. April 2025 nach einer von Konflikten geprägten Beziehung des Paares. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Eifersucht und Kontrollzwang die Motive für die blutige Attacke waren, bei der das Opfer mehrere Messerstiche erlitt.
Der Angeklagte soll die Frau Dutzende Male mit drei verschiedenen Messern erstochen und sie anschließend erwürgt haben. Die gemeinsame Tochter des Paares befand sich zum Zeitpunkt der Tat nicht in der Wohnung. Nach der Bluttat alarmierte der Mann den Notruf und ergab sich den am Tatort eintreffenden Polizeibeamten.
Zwar hatten sich die beiden vor dem Vorfall bereits getrennt, doch soll es laut Ermittlern häufig zu Streitigkeiten gekommen sein. Die Anklage wirft dem Beschuldigten vor, die Getötete als sein Eigentum betrachtet und versucht zu haben, sie durch Kontrolle davon abzuhalten, andere Männer zu treffen. Zudem habe er die Angst geplagt, sie könnte ihn erneut verlassen. Der Prozess beginnt in dieser Woche und soll vier Tage dauern, bis zum 26. Januar.
Das Gericht wird Beweise prüfen, die den Tathergang mit Eifersucht und besitzergreifendem Verhalten in Verbindung bringen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob der Angeklagte wegen Mordes verurteilt wird. Der Prozess folgt auf monatelange Ermittlungen zu den Umständen des Todes der Frau im vergangenen April.