Münchner Flughafen startet Elektrobus-Depot für klimaneutrale Bodenlogistik bis 2035
Lotta SchulteMünchner Flughafen startet Elektrobus-Depot für klimaneutrale Bodenlogistik bis 2035
Flughafen München eröffnet neues Depot für Elektrobusse im Südbereich
Der Flughafen München hat im südlichen Bereich ein neues Depot für Elektrobusse in Betrieb genommen. Die Anlage ist Teil der Bestrebungen des Flughafens, seine Betriebsabläufe im Rahmen des Nachhaltigkeitsplans "Netto-Null 2035" umweltfreundlicher zu gestalten. Das Projekt wird mit bis zu 23,8 Millionen Euro vom Bundesministerium für Verkehr gefördert.
Aktuell verfügt das Depot über 37 Ladestationen für elektrische Passagierbusse. Bis zum Ende des Sommers sollen 13 weitere hinzukommen, um die Kapazitäten weiter auszubauen. Der Bodenabfertigungsdienstleister Aeroground, der zum Flughafen gehört, setzt bereits seit Mai 37 emissionsfreie Transportfahrzeuge ein.
Mittlerweile wird die Hälfte der Fahrzeugflotte und der Bodengeräte von Aeroground mit Batteriestrom betrieben. Bis Jahresende sollen 18 weitere Elektrobusse hinzukommen. Für die Zukunft sind eine dritte Ausbauphase in den Jahren 2026 und 2027 sowie die Installation von 22 zusätzlichen Ladestationen und mit Photovoltaikanlagen ausgestatteten Carports geplant.
Das Projekt steht im Einklang mit dem Ziel des Flughafens München, bis 2035 klimaneutral zu arbeiten. Das neue Depot markiert einen wichtigen Schritt zur Reduzierung der Emissionen im Bodenverkehr. In den kommenden Jahren wird der Ausbau der elektrischen Infrastruktur weiter vorangetrieben. Mit zusätzlichen Ladestationen und solarbetriebenen Carports strebt der Flughafen eine Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen an. Die Bundesförderung und die laufenden Modernisierungen spiegeln einen breiten Wandel hin zu nachhaltigeren Flugbetriebabläufen wider.






