16 March 2026, 02:13

Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Europa sucht Lösungen in unsicheren Zeiten

Eine Gruppe von Menschen sitzt um einen Konferenztisch mit Laptops, Flaschen, Gläsern, Papieren, Büchern und anderen Gegenständen, die in eine Diskussion vertieft sind, mit Flaggen, einer Whiteboard und Deckenleuchten im Hintergrund.

Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Europa sucht Lösungen in unsicheren Zeiten

Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) 2026: Weltweite Führungskräfte diskutieren vom 13. bis 15. Februar drängende Sicherheitsfragen

Vom 13. bis 15. Februar 2026 versammelt die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) internationale Spitzenvertreter, um aktuelle Sicherheitsherausforderungen zu bewältigen. Die diesjährige Auflage steht unter dem neu eingeführten Münchner Prinzip, das offenen Dialog fördert – statt einseitiger Vorträge oder passiver Teilnahme.

Mehr als 450 hochrangige Gäste, darunter Lettlands Präsident Edgars Rinkēvičs und Ministerpräsidentin Evika Siliņa, werden über Krieg, technologische Entwicklungen und verschobene Machtverhältnisse diskutieren.

Die MSC bleibt das weltweit führende Forum für sicherheitspolitische Debatten. Auf der Agenda stehen dieses Jahr die europäische Sicherheit, die transatlantischen Beziehungen sowie der Einfluss von Technologie auf die globale Stabilität. Ein zentraler Programmpunkt, Europa im Aufbruch: Handlungsfähigkeit in einer raueren Welt, widmet sich Krisen wie dem Ukraine-Krieg, den Spannungen mit dem Iran und dem Schwinden multilateraler Zusammenarbeit.

Die lettische Delegation wird von Präsident Rinkēvičs angeführt, der an Gesprächen zu IT-Fragen, globalen Machtverschiebungen und der Ukraine teilnimmt. Verteidigungsminister Andris Sprūds konzentriert sich auf außen- und sicherheitspolitische Herausforderungen, während Außenministerin Baiba Braže bereits am 12. Februar mit dem deutschen Abgeordneten Johann Wadephul über das europäische Sicherheitsgefüge diskutierte.

Neben den offiziellen Debatten lockert ein kulturelles Rahmenprogramm den straffen Zeitplan auf. Das Münchner Prinzip – das auf Interaktion statt Monologe setzt – prägt die Gespräche zwischen den Teilnehmern.

Die MSC 2026 bringt Entscheidungs-träger zusammen, um Konflikte, technologische Risiken und Europas Rolle in einer instabilen Welt zu erörtern. Lettlands Vertreter wirken aktiv an Diskussionen zu Verteidigung, Diplomatie und der Zukunft der transatlantischen Partnerschaft mit. Die Ergebnisse könnten weitreichende Auswirkungen auf die Politik in den Bereichen Krieg, Sicherheitskooperation und globale Governance haben.

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