05 January 2026, 06:16

Neuer Unterfahrschutz an der LA2 soll tödliche Motorradunfälle verhindern

Eine Straße mit Fahrzeugen und Text auf einem Präsentationsschirm.

Neuer Unterfahrschutz an der LA2 soll tödliche Motorradunfälle verhindern

Neuer Unterfahrschutz an der LA2 zwischen Seyboldsdorf und Dietelskirchen installiert

An der Landesstraße LA2 zwischen Seyboldsdorf und Dietelskirchen wurde ein neuer Unterfahrschutz auf einer Länge von 130 Metern angebracht. Die Sicherheitsbarriere soll Motorradfahrer auf einem Abschnitt schützen, auf dem sich im vergangenen Jahr ein tödlicher Unfall ereignet hatte. Die Finanzierung des Projekts übernahm die gemeinnützige Organisation MEHRSi.

Die Installation folgt auf einen tödlichen Motorradunfall an derselben Kurve im August 2025. Die scharfe Biegung galt bereits seit Langem als besonders gefährlich für Zweiradfahrer und hatte zu Forderungen nach verbesserten Sicherheitsvorkehrungen geführt.

MEHRSi sprang ein und übernahm die vollständigen Kosten für den Unterfahrschutz. Die Organisation wurde von Monika Schwill gegründet, nachdem sie enge Freunde durch Verkehrsunfälle verloren hatte. Ihr Ziel ist es, die Zahl der Verkehrstoten durch die Finanzierung präventiver Infrastrukturmaßnahmen zu verringern. Dr. Maria Elena Herrero Suárez, eine weitere Schlüsselfigur bei MEHRSi, unterstützt die Bemühungen der Gruppe, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die neu installierte Schutzvorrichtung bildet nun eine physische Barriere, die verhindert, dass Fahrzeuge bei einem Zusammenstoß unter größere Hindernisse rutschen.

Der 130 Meter lange Abschnitt ist damit nun mit zusätzlichem Schutz für Motorradfahrer ausgestattet. Das Projekt unterstreicht das anhaltende Engagement von MEHRSi, durch gezielte Sicherheitsnachrüstungen Verkehrsopfer zu vermeiden. Die lokalen Behörden haben die Maßnahme als notwendigen Schritt für die Region anerkannt.