Neues Wasserstoff-Forschungszentrum in Deggendorf eröffnet klimaneutrale Ära
Emil KrügerNeues Wasserstoff-Forschungszentrum in Deggendorf eröffnet klimaneutrale Ära
An der Technischen Hochschule Deggendorf hat ein neues Forschungszentrum für Wasserstofftechnologie seine Pforten geöffnet. Wissenschaftsminister Markus Blume weihte die Einrichtung am Montag, dem 15. September, offiziell ein. Der Campus will mit innovativen Forschungsprojekten klimaneutrale Lösungen vorantreiben.
Der Technologiecampus Wörth-Wiesent verfügt nun über ein eigenes Gebäude für Wasserstoffinnovationen. Seit zwei Jahren arbeiten Forscherinnen und Forscher in modernen Laboren an Projekten wie der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, wobei die Zusammenarbeit bis nach Tunesien reicht. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Senkung der Kosten und die Verbesserung des Zugangs zu Wasserstofftechnologien.
An einem Tag der offenen Tür konnten Besucherinnen und Besucher die laufenden Arbeiten erkunden. Zur Einweihung wurde ein mit Wasserstoff gefüllter Ballon als symbolische Geste steigen gelassen. Während Details zu weiteren internationalen Partnerschaften noch unklar sind, baut der Campus seine Forschungskapazitäten kontinuierlich aus.
Die neue Einrichtung stärkt die Rolle der Hochschule bei der Entwicklung nachhaltiger Energielösungen. Die Forschungsarbeiten konzentrieren sich darauf, Wasserstofftechnologien praxistauglicher und erschwinglicher zu machen. Künftig sollen klimaneutrale Technologien noch stärker in die Projekte des Campus integriert werden.






