Oliver Kahn setzt auf Jonas Urbig als Torwart-Zukunft des FC Bayern
Johanna PetersOliver Kahn setzt auf Jonas Urbig als Torwart-Zukunft des FC Bayern
Die Zukunft des FC Bayern im Tor bleibt ein zentrales Thema, während Manuel Neuers Vertrag langsam ausläuft. Der ehemalige Torhüter und Club-Chef Oliver Kahn hat sich nun zu Wort gemeldet und den jungen Jonas Urbig als mögliche langfristige Lösung ins Spiel gebracht. Der 22-Jährige rückte jüngst mit wichtigen Einsätzen für die Mannschaft in den Fokus.
Urbig, dessen Vertrag noch bis Juni 2029 läuft, erhielt bereits die Chance, sich in entscheidenden Partien zu beweisen. Er stand in der Bundesliga gegen den FC Augsburg in der Startelf und kam im Champions-League-Spiel gegen PSV Eindhoven zum Einsatz. Diese Auftritte haben die Verantwortlichen des Vereins aufmerksam werden lassen – darunter auch Kahn, der im jungen Schlüsser großes Potenzial sieht.
Kahn warnte jedoch davor, Urbig zu früh unter zu großen Druck zu setzen. Mit Verweis auf seinen eigenen Karriereausklang beschrieb er die Übergangsphase für jeden Torwart als heikle Phase. Neuers aktueller Vertrag könnte sich über den Sommer 2026 hinaus bis 2027 erstrecken, was Urbig Zeit gibt, sich weiterzuentwickeln, bevor er möglicherweise die Nummer eins im Tor wird.
Die Vereinsführung, darunter Kahn, hat in den letzten Monaten intensiv über die Nachfolgeplanung diskutiert. Zwar ist Urbigs Talent unübersehbar, doch steht vor allem ein reibungsloser Generationswechsel im Tor des FC Bayern im Mittelpunkt.
Urbigs Aufstieg fällt in eine entscheidende Phase für den Rekordmeister. Angesichts der ungewissen Zukunft Neuers wird die Entwicklung des jungen Torwarts genau beobachtet. Sein langfristiger Vertrag und die jüngsten Leistungen deuten darauf hin, dass er bald zu einer Schlüsselfigur im Team werden könnte.