08 February 2026, 12:32

Olympiatraum geplatzt: Rennrodlerinnen verpassen Winterspiele 2026 knapp

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Frau beim Laufen auf einer Bahn während des Frauen-100m-Finals bei den Olympischen Spielen 1956, mit einer Menschenmenge, Gebäuden und Pfählen im Hintergrund.

Olympiatraum geplatzt: Rennrodlerinnen verpassen Winterspiele 2026 knapp

Die deutschen Rennrodlerinnen Cheyenne Rosenthal und Jessica Degenhardt haben die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo verpasst. Das Duo, das in der deutschen Frauen-Doppel-Wertung auf Platz zwei liegt, durchlebte eine harte Saison voller Herausforderungen – trotz großer Anstrengungen. Ihr Olympiatraum verschiebt sich nun auf die Spiele 2030 im französischen La Plagne.

Mit hohen Erwartungen waren Rosenthal und Degenhardt in die Saison gestartet, in der Hoffnung, sich einen Platz für die Olympischen Spiele 2026 zu sichern. Ihr Weg führte durch anstrengende Qualifikationsrennen, in denen sie solide Leistungen zeigten, am Ende jedoch knapp scheiterten. Offenen Herzens hatten die beiden von ihrem Kindheitstraum gesprochen, einmal auf der olympischen Bühne zu stehen. Nach der Entscheidung teilte Degenhardt ihre Enttäuschung auf Instagram mit.

In den vergangenen drei Jahren haben deutsche Frauen-Doppel-Teams international auf sich aufmerksam gemacht, etwa bei den Winter X Games oder im Skeleton-Weltcup. Teams wie Kim Schellow/Mercedes Rott und Jacqueline Lölling/Nina Walzel sicherten sich die Qualifikation, während Rosenthal und Degenhardt knapp leer ausgingen. Stattdessen wird das Duo Dajana Eitberger und Magdalena Matschina für Deutschland bei den Spielen an den Start gehen.

Trotz des Rückschlags bleiben beide Sportlerinnen ihrem Sport treu. Schon jetzt blicken sie mit stiller Entschlossenheit auf die Olympischen Winterspiele 2030 und haben mit der Vorbereitung begonnen. Bis dahin werden sie das deutsche Team weiterhin unterstützen – ob vor Ort oder von zu Hause aus.

Ihr Fokus liegt nun auf den Spielen 2030 in La Plagne. Die Erfahrungen dieser Saison, obwohl enttäuschend, haben ihren Willen nur gestärkt. Das Duo bleibt dem Rennrodelsport verbunden, steht seinen Teamkolleginnen zur Seite und bereitet sich auf eine neue Chance zur Olympiateilnahme vor.