Osnabrücker Karneval feiert Premieren: Erstes Prinzenpaar aus zwei Männern gekürt
Emil KrügerOsnabrücker Karneval feiert Premieren: Erstes Prinzenpaar aus zwei Männern gekürt
Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee ein Prinzenpaar gekürt, das aus zwei Prinzen besteht. Prinz Yut I., der in Thailand geboren wurde, ist zudem der erste Prinz in der Geschichte des Festes, der einen ausländischen Pass besitzt. Ihre Wahl markiert ein neues Kapitel für die Traditionen des Karnevals.
Die beiden Prinzen haben sich das Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" gegeben. Damit unterstreichen sie ihr Engagement für Vielfalt und Selbstausdruck. Ihre Regentschaft wird als Feier der Diversität innerhalb der Karnevalsgemeinschaft gesehen.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter lobte das Prinzenpaar als Symbole für Freude und Freiheit. Sie betonte, dass ihre Präsenz alle ermutige, zu sich selbst zu stehen. Die Entscheidung, zwei Prinzen zu ernennen, bricht mit einer langjährigen Konvention, da bisherige Prinzenpaare stets aus einem Prinzen und einer Prinzessin bestanden.
Die Berufung der beiden Prinzen bringt frischen Wind in den Osnabrücker Karneval. Ihre internationale und queere Repräsentation spiegelt den kulturellen Wandel des Festes wider. Die Stadt blickt nun gespannt auf eine Karnevalssaison, die im Zeichen von Offenheit und Feierlaune steht.






