Pavlović verdrängt Goretzka: Wie der 20-Jährige Bayerns Mittelfeld revolutioniert
Johanna PetersPavlović verdrängt Goretzka: Wie der 20-Jährige Bayerns Mittelfeld revolutioniert
Aleksandar Pavlović hat sich einen Stammplatz in der Startelf des FC Bayern München erarbeitet. Seine überzeugenden Leistungen, darunter ein herausragendes Tor beim 5:1-Sieg gegen RB Leipzig, haben seine Position im System von Trainer Vincent Kompany gefestigt. Gleichzeitig könnte sein Aufstieg Auswirkungen auf die Zukunft seines Teamkollegen Leon Goretzka beim Verein haben.
Pavlovićs aktuelle Form hat ihm einen regelmäßigen Platz in Bayerns erster Mannschaft beschert. Er stand in zwei aufeinanderfolgenden Spielen über die volle Spielzeit auf dem Platz und hat Goretzka in der Hierarchie des Mittelfelds überholt. Sein Treffer gegen Leipzig – ein Sololauf aus der eigenen Hälfte – unterstrich seinen wachsenden Einfluss.
Der 20-Jährige ist mittlerweile die Nummer zwei hinter Joshua Kimmich im defensiven Doppelsechs-System der Bayern. Seine defensive Stabilität ist in Kompanys offensiv ausgerichteter Taktik von zentraler Bedeutung. Angesichts der wachsenden Verletzungsprobleme könnte er in den kommenden Spielen sogar als alleiniger Sechser auflaufen. Goretzkas Situation verleiht Pavlovićs Aufstieg eine zusätzliche Dimension: Der Vertrag des Deutschen läuft 2026 aus, sodass er den Verein im nächsten Sommer ablösfrei verlassen könnte, falls keine Verlängerung zustande kommt. Durch Pavlovićs starke Auftritte rückt Goretzka in der Auswahl weiter nach hinten – seine Zukunft beim FC Bayern steht damit infrage.
Beflügelt von seinem jüngsten Tor hat sich Pavlović vorgenommen, noch mehr offensiv beizutragen. Sein Ehrgeiz, zur größeren Torgefahr zu werden, passt gut zu Bayerns Bedarf nach vielseitigen Mittelfeldspielern.
Pavlovićs rasante Entwicklung hat die Mittelfeldoptionen der Bayern neu geordnet. Seine defensive Zuverlässigkeit und die neu entdeckte offensive Präsenz geben Kompany taktische Flexibilität. Für Goretzka könnte dieser Wandel weniger Einsatzzeiten – oder sogar einen Abschied vom Verein – bedeuten.