Penzberg-Reindl bekommt 16 neue Wohneinheiten: Bauausschuss stimmt zu
Emil KrügerPenzberg-Reindl bekommt 16 neue Wohneinheiten: Bauausschuss stimmt zu
Neubauprojekt in Penzberg-Reindl rückt näher: Bauausschuss gibt grünes Licht
Ein neues Wohnbauvorhaben in Penzberg-Reindl hat einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht, nachdem der Bauausschuss seine Zustimmung erteilt hat. Das von privaten Projektentwicklern geplante Vorhaben sieht 16 Wohneinheiten in sechs Gebäuden auf einem Baugrundstück zwischen der Reindlstraße und dem Daserweg vor. Sollte es realisiert werden, zählt es zu den größeren Bauprojekten der Stadt in den letzten Jahren.
Das Gelände ist seit fast 20 Jahren Gesprächsthema, wobei die Grundstückseigentümer das Areal bisher sorgfältig verwaltet haben. Nun schlagen die Entwickler vor, zwei ältere Bauwerke durch Neubauten zu ersetzen, während ein neueres Einfamilienhaus erhalten bleiben soll. Das Design umfasst sechs Gebäude mit Satteldach, begrenzt auf eine Wandhöhe von 7,70 Metern, sowie eine Tiefgarage, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen soll.
Der Bauausschuss lobte die Pläne als "sehr gut durchdacht" und stimmte einstimmig für die vorläufige Anfrage. Da das Grundstück bereits erschlossen ist, sind weder ein formeller Bebauungsplan noch öffentliche Straßenbauarbeiten erforderlich. Der Großteil der 16 Einheiten soll als Mietwohnungen genutzt werden, wobei ein Teil verkauft wird, um die Finanzierung des Projekts zu sichern.
Angrenzend an das Baugrundstück ist eine größere Wiesenfläche ebenfalls für künftige Bebauung vorgesehen. Die Behörden empfehlen hier die Aufstellung eines Bebauungsplans sowie die Anwendung der SoBon-Regelung für bezahlbaren Wohnraum, sobald die Planung konkret wird.
Das Projekt kann ohne größere Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt werden, da das Gelände bereits voll erschlossen ist. Bei Fertigstellung würde es den Wohnraum in Penzberg erweitern – mit einer Mischung aus Miet- und Eigentumswohnungen. Die Zustimmung des Ausschusses markiert einen entscheidenden Meilenstein nach Jahren der Planung und Diskussion.