Polizei stoppt zwei Lkw mit manipulierten Abgassystemen auf der A8
Polizei entdeckt auf A8 zwei Fälle von illegaler Abgasmanipulation
Bei Routinekontrollen nahe der Anschlussstelle Zusmarshausen deckte die Polizei am Mittwoch, dem 5. Februar 2025, zwei separate Fälle von vorsätzlicher Abgasmanipulation auf. Beide Fahrer mussten hohe Strafen zahlen, nachdem Beamte feststellten, dass die Abgasreinigungssysteme ihrer Fahrzeuge bewusst außer Funktion gesetzt worden waren.
Im ersten Fall handelte es sich um einen leichten Nutzfahrzeug-Transporter, dessen Abgasnachbehandlungssystem verändert worden war. Die Beamten stellten fest, dass die Steuereinheit abgeklemmt war, wodurch die Zugabe von AdBlue-Flüssigkeit unterbunden und die Abgasfilterung deaktiviert wurde. Dadurch stieß das Fahrzeug deutlich höhere Stickoxidwerte aus, als gesetzlich zulässig – die Betriebserlaubnis war somit hinfällig. Der Fahrer erhielt ein Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro, und dem Transporter wurde die Weiterfahrt untersagt.
Noch am selben Tag wurde ein zweiter Fahrer mit einer ähnlichen Verstößen ertappt. Auch er hatte das Abgasreinigungssystem deaktiviert und konnte zudem keine gültige gewerbliche Frachttransportlizenz vorweisen. Die Strafen für diesen Verstoß beliefen sich auf insgesamt rund 1.200 Euro.
Beide Vorfälle unterstreichen die konsequente Verfolgung von Abgasbetrug auf wichtigen Verkehrsachsen. Die verhängten Geldbußen und Fahrverbote zeigen, wie streng Verstöße gegen Umweltschutzvorschriften geahndet werden. Die Behörden kontrollieren weiterhin im Rahmen von Verkehrskontrollen die Einhaltung der Abgasbestimmungen.






