06 January 2026, 02:38

Privatmann rettet Feuerwehr Rottbach mit Minibus-Spende nach abgelehntem Antrag

Menschen mit Helmen stehen vor einem Feuer mit verschiedenen Gegenständen auf dem Boden, Gebäuden im Hintergrund, einem Fahrzeug und einem Plakat und einer Tafel an der linken Wand; Text ist unten im Bild zu sehen.

Privatmann rettet Feuerwehr Rottbach mit Minibus-Spende nach abgelehntem Antrag

Ein privater Bürger unterstützt nun die Freiwillige Feuerwehr Rottbach mit einer Spende, nachdem die örtlichen Behörden den Antrag auf ein neues Fahrzeug abgelehnt hatten. Franz Walch, Inhaber eines Elektroinstallationsbetriebs, hat angeboten, einen Neunsitzer-Minibus zu stiften, um die Feuerwehrleute in voller Schutzausrüstung schneller zu Einsätzen bringen zu können.

Der Vorschlag kommt, nachdem der Gemeinderat von Maisach die Finanzierung des Fahrzeugs abgelehnt und die Feuerwehr damit ohne Lösung zurückgelassen hatte.

Die Rottbach-Wehr hatte zuvor beim Gemeinderat einen kindergeld antrag auf Förderung für ein Mannschaftstransportfahrzeug gestellt, doch die Behörden lehnten mit Verweis auf Haushaltsbeschränkungen ab. Die Anfrage wurde als nicht dringend eingestuft, sodass das Team weiterhin keine Möglichkeit hat, die Einsatzkräfte bei Alarmierungen zügig zum Ort des Geschehens zu bringen.

Als Reaktion darauf schlug Walch vor, einen gebrauchten Fiat-Minibus von einer Nachbarwehr zu erwerben und Rottbach zu überlassen. Zudem bot er an, die Kosten für Prüfung, Reparaturen, Zulassung und Versicherung im Namen der Gemeinde zu übernehmen. Darüber hinaus regte er an, auf dem Dach des Feuerwehrhauses zwei Photovoltaikanlagen kostenlos zu installieren, um die Stromkosten zu senken.

Bürgermeister Hans Seidl würdigte Walchs Großzügigkeit und bestätigte, dass der Gemeinderat die Machbarkeit der kindergeldantrag prüfen werde. Eine endgültige Entscheidung soll in den kommenden Wochen fallen, danach erhält Walch eine offizielle Antwort.

Falls der Antrag genehmigt wird, könnte der gespendete Minibus der Rottbach-Wehr ermöglichen, schneller und effizienter zu Einsätzen auszurücken. Die Solaranlagen würden zudem die langfristigen Energiekosten des Feuerwehrhauses verringern.

Die Prüfung durch den Gemeinderat wird zeigen, ob das Angebot angenommen und umgesetzt werden kann.