15 May 2026, 10:16

Regensburg erhöht Grundsteuer B ab 2025 – was Eigentümer jetzt wissen müssen

Altes Vertragsdokument zum Kauf eines Hauses in Riga, 1798, mit einer Gebäudeabbildung und handgeschriebenem Text.

Regensburg erhöht Grundsteuer B ab 2025 – was Eigentümer jetzt wissen müssen

Ab dem 1. Januar 2025 gelten in Deutschland neue Regeln zur Grundsteuer. Die Änderungen folgen einer Verfassungsreform, die veraltete Immobilienbewertungen modernisiert hat. Haus- und Wohnungseigentümer sowie Mieter in Regensburg müssen sich auf Anpassungen einstellen – die überarbeiteten Sätze sollen die finanziellen Auswirkungen ausgleichen.

Die Reform war notwendig, weil die alten Einheitswerte den gesetzlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Bayern hat sich für ein flächenbezogenes Modell entschieden, bei dem die Steuer allein anhand der Grundstücks- und Gebäudegröße berechnet wird. Die endgültige Höhe ergibt sich aus der Multiplikation des Bewertungsmaßstabs mit dem örtlichen Hebesatz.

Regensburg hat neue Sätze festgelegt, um Mindereinnahmen zu vermeiden. Die Grundsteuer A (für landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Flächen) bleibt bei 295 Prozent. Die Grundsteuer B (für bebaute Grundstücke) steigt jedoch von 395 auf 510 Prozent. Trotz des Anstiegs versichert die Stadt, dass die meisten Einfamilienhäuser und Wohnungen insgesamt weniger zahlen werden.

Eigentümer erhalten im November 2024 individuelle Bescheide, in denen ihre neuen Steuerpflichten detailliert aufgeführt sind. Die Grundsteuer kann weiterhin als Teil der Nebenkosten auf die Mieter umgelegt werden. Bei weiteren Fragen können sich Bürger direkt an das Steueramt Regensburg wenden.

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Das aktualisierte System setzt auf eine einfachere, flächenbasierte Berechnung. Die Grundsteuerbescheide werden noch in diesem Jahr verschickt und zeigen jedem Eigentümer die angepassten Zahlungen auf. Ziel der Änderungen ist es, die Finanzierung lokaler Leistungen zu sichern und gleichzeitig die Belastung für Wohnimmobilien zu verringern.

Quelle