25 March 2026, 12:17

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey lösen mit Kuss auf rotem Teppich Debatte aus

Eine Zeichnung eines Mannes und einer Frau, die sich umarmen und küssen, mit einem Schädel im Hintergrund.

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey lösen mit Kuss auf rotem Teppich Debatte aus

Ein Kuss zwischen Scarlett Johansson und Jonathan Bailey auf dem roten Teppich der Jurassic World: Rebirth-Premiere hat eine neue Debatte über platonische Küsse auf den Lippen in der Popkultur ausgelöst. Die Geste, einst selten und umstritten, ist in den letzten Jahren unter Prominenten deutlich häufiger geworden. Experten zufolge spiegeln solche öffentlichen Zuneigungsbekundungen eher tiefe soziale Verbundenheit als romantische Absichten wider.

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Johansson und Bailey tauschten den Kuss während der Promotion ihres neuen Films aus. Bailey verteidigte später den Moment mit den Worten, das Leben sei zu kurz, um Liebe nicht auf vielfältige Weise zu zeigen. Johanssons Ehemann, Colin Jost, habe laut Berichten kein Problem damit gehabt – auch wegen Baileys sexueller Orientierung.

Solche liebevollen Gesten sind über die Jahrzehnte sichtbarer geworden. In den 1980er- und 90er-Jahren lösten Küsse wie der zwischen Madonna und Britney Spears im Jahr 2003 oft Kontroversen aus. Ab den 2010er-Jahren normalisierten sie sich jedoch zusehends: Persönlichkeiten wie Taylor Swift und Karlie Kloss, Harry Styles und Nick Jonas oder Billie Eilish zeigten sich in der Öffentlichkeit mit platonischen Küssen. Auch Gigi Hadid, Madonna und Hannah Waddingham küssten weibliche Freundinnen bei Veranstaltungen – als Zeichen von Freundschaft und Unterstützung.

Die TV-Moderatorin Cat Deeley postete kürzlich ein ähnliches Foto mit ihrer engen Freundin Charlie Brear und nannte sie eine "ride or die"-Freundin. Die Kommunikations-expertin Judi James betont, dass solche Küsse starke Freundschaftsbande symbolisieren, nicht Romantik. Sie erklärt, dass das Küssen auf den Mund ursprünglich aus fürsorglichem Verhalten entstand – nicht nur aus sexueller Anziehung. Selbst Primaten nutzen ähnliche Gesten, um soziale Bindungen zu stärken und Gefühle von Sicherheit und Zuneigung zu schaffen.

Der Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung spiegelt eine größere Akzeptanz nicht-sexueller Zuneigung unter Freunden wider. Was einst als provokant galt, wird heute oft als natürlicher Ausdruck von Nähe gesehen. Für viele Prominente sind solche Küsse zu einer Möglichkeit geworden, Freundschaft zu feiern – ganz ohne romantische Untertöne.

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