Schmuggler versteckt 8.600 Zigaretten in manipulierter Musiktruhe auf der A3
Lotta SchulteZoll findet fast 8.000 geschmuggelte Zigaretten in Jukebox - Schmuggler versteckt 8.600 Zigaretten in manipulierter Musiktruhe auf der A3
Ein 22-jähriger bulgarischer Fahrer wurde Ende Dezember 2025 beim Schmuggel tausender Zigaretten nach Deutschland erwischt. Der Versuch scheiterte, als Zollbeamte das Fahrzeug auf der Autobahn A3 in der Nähe eines Zigarettenautomaten anhielten. Der Mann hatte die Zigaretten in einer verdächtig aussehenden Musiktruhe versteckt.
Der Vorfall begann bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle auf der A3. Der Fahrer, ein bulgarischer Staatsbürger, gab lediglich 800 Zigaretten an – die gesetzlich erlaubte Menge. Die Beamten bemerkten jedoch, dass die Musiktruhe im Fahrzeug manipuliert schien.
Bei einer genaueren Überprüfung entdeckten sie weitere 7.800 Zigaretten, die darin versteckt waren. Die Gesamtmenge belief sich auf 8.600 Zigaretten, die angeblich aus Bulgarien geschmuggelt worden waren. Die Behörden warfen dem Fahrer später Steuerhinterziehung vor und schätzten die hinterzogenen Abgaben auf etwa 1.610 Euro.
Die beschlagnahmten Zigaretten wurden eingezogen, und dem Fahrer drohen nun Anklagen. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen des Zolls, den Schmuggel an deutschen Grenzen einzudämmen. Nicht gezahlte Steuern aus solchen Fällen führen zu Einnahmeausfällen für den Staat.