Skurriler Schieß-Pannen-Horror: Sjökvist trotzt Fremdfeuer zum Karriere-Highlight
Lotta SchulteSkurriler Schieß-Pannen-Horror: Sjökvist trotzt Fremdfeuer zum Karriere-Highlight
Der schwedische Biathlet Henning Sjökvist erzielte in Ruhpoldings Verfolgungsrennen das beste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere. Seine Leistung gelang trotz eines skurrilen Vorfalls während des dritten Schießdurchgangs, der ihn frustrierte und wertvolle Zeit kostete.
Die Probleme begannen, als der italienische Konkurrent Patrick Braunhofer versehentlich auf Sjökvists Scheiben statt auf seine eigenen schoss. Nacheinander fielen Sjökvists Ziele, ohne dass er selbst einen Schuss abgegeben hatte. Die Kampfrichter setzten die Scheiben schließlich zurück, doch die Verzögerung störte seinen Rhythmus und seine Konzentration.
Sjökvist machte die Rennleitung sofort auf den Fehler aufmerksam. Die Verwirrung führte zu einer zweiminütigen Strafzeit für Braunhofer. Später gab Sjökvist zu, dass er durch die Situation mehr Zeit verloren habe, als ihm zurückerstattet wurde, und nannte den Vorfall 'wirklich wütend machend'. Trotz des Rückschlags kämpfte er sich bis auf den 28. Platz vor – sein bestes Ergebnis in einem Weltcup-Wettbewerb. Seine Endzeit umfasste einen Abzug von 28 Sekunden als Ausgleich für den Zwischenfall.
Das Rennen endete mit Sjökvists höchster Platzierung im Weltcup überhaupt. Braunhofers Strafe und die Zeitanpassung spiegelten die ungewöhnliche Natur des Vorfalls wider. Sjökvists Entschlossenheit sorgte dafür, dass er trotz der widrigen Umstände eine karriereprägende Leistung ablieferte.