Snowboard-Legende Ueli Kestenholz stirbt mit 50 Jahren in Lawine
Schweizer Snowboard-Legende Ueli Kestenholz bei Lawinenunglück mit 50 Jahren gekommen ums Leben
Der Schweizer Snowboard-Pionier Ueli Kestenholz ist am 11. Januar 2026 bei einer Lawine im Lötschental in 2.400 Metern Höhe tragisch gekommen ums Leben. Kestenholz war vor allem für seinen Gewinn der olympischen Bronzemedaille im Snowboard bei den Spielen 1998 in Nagano bekannt.
Während seiner Karriere hat Kestenholz den Snowboard-Sport wie kaum ein anderer geprägt. Mit 14 Weltcup-Siegen und zahlreichen Medaillen bei den X Games – darunter Gold, Silber und Bronze – hat er seinen Ruf als einer der größten Snowboarder der Schweiz gefestigt.
Die Lawine hat ihn während eines Aufenthalts in den Bergen mitgerissen – ein abruptes Ende für ein Leben, das ganz dem Sport gewidmet war. Peter Barandun, Präsident von Swiss-Ski, hat der Familie öffentlich sein Beileid ausgesprochen und den Verlust als "verheerend für die Snowboard-Community" bezeichnet. Kestenholz hinterlässt seine Ehefrau Petra Wolf sowie zwei Söhne: den 17-jährigen Kalani und den neunjährigen Kai Hendrix. Sein älterer Sohn Kalani hat nach der Tragödie eine berührende Nachricht auf Instagram geteilt: "Flieg hoch, Papa – wir vermissen dich!" Dazu hat er ein Foto gepostet, das die drei gemeinsam auf einem Snowboard-Podest zeigt.
Der Tod von Ueli Kestenholz hinterlässt eine tiefe Lücke in der Snowboard-Welt. Seine Verdienste – von olympischen Erfolgen bis zu Weltcup-Triumphen – werden unvergessen bleiben. Familie, Freunde und Fans trauern um einen hingebungsvollen Vater, Ehemann und Ausnahmesportler.