Supermarkt-Studie enthüllt: Diese Produkte sind am häufigsten im Angebot – und wo es die meisten Rabatte gibt
Emil KrügerSupermarkt-Studie enthüllt: Diese Produkte sind am häufigsten im Angebot – und wo es die meisten Rabatte gibt
Eine aktuelle Studie des Anbieters cerascreen hat die Rabatttrends in deutschen Supermärkten analysiert. Die Ergebnisse zeigen, welche Produktkategorien am häufigsten im Angebot waren – und wie stark Verbraucher auf Sonderaktionen angewiesen sind. Getränke, Milchprodukte sowie Süßwaren führten die Liste an, während Händler wie Kaufland und Edeka die meisten Rabattaktionen boten.
Für die Untersuchung wurden die Angebote bei Kaufland, Edeka, Aldi und Lidl ausgewertet. Mit 330 reduzierten Artikeln lagen Getränke an der Spitze – im Schnitt mit 29 Prozent Rabatt. Milch- und Käseprodukte folgten mit 187 Angeboten und durchschnittlich 34 Prozent Preisnachlass. Süßigkeiten und Snacks belegten Platz drei mit 161 reduzierten Artikeln.
Besonders stark wurden Gewürze und Kräuter herabgesetzt: Hier betrugen die Preissenkungen bis zu 46 Prozent. Obst und Gemüse landeten auf Platz fünf mit 149 Rabattaktionen. Unter den Händlern führte Kaufland mit 498 Angeboten, gefolgt von Edeka mit über 400. Die Discounter Lidl (243 Angebote) und Aldi (178) hielten sich deutlich zurück. Ein separater Test des NDR aus dem Jahr 2025 ergab zudem, dass die Preisdifferenzen zwischen Supermärkten und Discountern weiterhin gering blieben. Eine Umfrage des IFH Köln aus dem Jahr 2024 unterstrich die Bedeutung von Rabatten für Kundinnen und Kunden: Fast 80 Prozent der Befragten gaben an, dass Sonderangebote eine zentrale Rolle bei ihren Kaufentscheidungen spielen.
Die Studie bestätigt, dass Getränke, Milchprodukte und Süßwaren die Supermarkt-Rabatte in Deutschland dominieren. Da fast vier von fünf Verbrauchern gezielt nach Angeboten suchen, setzen Händler weiterhin auf Preisnachlässe, um den Absatz zu steigern. Die Daten zeigen zudem, dass die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Ladentypen trotz unterschiedlicher Rabattstrategien minimal bleiben.