Susanna Karawanskij wechselt von Thüringen in die Bundespolitik zur Linken
Emil KrügerNeuer Job für ehemalige Thüringer Ministerin - Susanna Karawanskij wechselt von Thüringen in die Bundespolitik zur Linken
Susanna Karawanskij, Thüringens ehemalige Infrastrukturministerin, hat grünes Licht für eine neue Position erhalten. Die Bundestagsfraktion der Linken wird sie künftig als politische Beraterin begrüßen. Ihr Wechsel folgt auf eine vorgeschriebene Karenzzeit nach ihrem Ausscheiden aus dem Ministeramt.
Karawanskij amtierte von September 2021 bis Dezember 2024 als Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft. Ihre Amtszeit endete nach der Landtagswahl 2024, die zu einem Machtwechsel führte. Daraufhin übernahm Mario Voigt (CDU) das Amt des Thüringer Ministerpräsidenten.
Ein spezieller Ausschuss prüfte ihren Wechsel, bevor das Landeskabinett ihn billigte. Die Entscheidung ermöglicht es ihr, dem parlamentarischen Team der Linken in Berlin beizutreten. In ihrer neuen Rolle wird sie sich auf die Abstimmung von Politik zwischen Bund und Ländern konzentrieren. Zwar wurde ihr genauer Starttermin noch nicht öffentlich bestätigt, doch ihre Ernennung markiert einen deutlichen Schritt von der Landes- in die Bundespolitik. Frühere Suchergebnisse verbanden ihren Namen lediglich mit einem regionalen Gartenwettbewerb in Bad Tennstedt – nun ist ihre neue Position offiziell.
Karawanskijs Wechsel zur Bundestagsfraktion erfolgte nach einem strukturierten Genehmigungsverfahren. Künftig wird sie in Fragen der Bund-Länder-Koordination beraten und dabei ihre Erfahrungen aus der Thüringer Landesregierung einbringen. Der Übergang zeigt ihr weiterhin engagiertes politisches Wirken auf höherer Ebene.