Ter Stegens Ausfall entfacht Debatte um Neuers WM-Comeback für 2026
Johanna PetersTer Stegens Ausfall entfacht Debatte um Neuers WM-Comeback für 2026
Die Torwartfrage der deutschen Nationalmannschaft hat eine neue Wendung genommen, nachdem Marc-André ter Stegen eine schwere Oberschenkelverletzung erlitten hat. Der Schlussmann muss sich nun einer Operation unterziehen und fällt damit monatelang aus. Unterdessen wird weiter diskutiert, ob Manuel Neuer für die WM 2026 überraschend ein Comeback geben könnte.
Ter Stegens Verletzung wirft Fragen nach seiner Verfügbarkeit für das Turnier im nächsten Jahr auf. Der Torhüter des FC Barcelona wird voraussichtlich mehrere Monate fehlen und hinterlässt damit eine Lücke im Kader der DFB-Elf. Sein Teamkollege Oliver Baumann wünschte ihm eine schnelle Genesung und betonte, dass das Wohl der Nationalmannschaft über individuelle Egos stehen müsse.
Baumann, der als Ersatzkeeper fungiert, äußerte sich stolz darauf, sein Land vertreten zu dürfen. Am kommenden Wochenende trifft er in einem Bundesliga-Spiel auf Neuer – eine Begegnung, die der aktuellen Debatte zusätzliche Brisanz verleiht.
Manuel Neuer hatte sich im August 2024 nach 124 Länderspielen aus der deutschen Fußballnationalmannschaft zurückgezogen. Doch seit Ter Stegens Rückschlag werden die Rufe nach einer Rückkehr lauter. Unterstützer wie Matthias Sammer plädieren dafür, dem 39-Jährigen die Entscheidung zu überlassen, ob er zurückkehren möchte, während Kritiker – darunter Max Kruse und René Adler – darauf bestehen, dass sein Rücktritt endgültig sein sollte. Neuer bleibt beim FC Bayern München die unangefochtene Nummer eins: 379 Einsätze, 299 Gegentore und 181 Spiele ohne Gegentreffer sprechen für sich.
Durch Ter Stegens Ausfall hat Deutschland weniger Optionen im Tor. Baumanns Rolle als Ersatzmann gewinnt an Bedeutung, während Neuers mögliches Comeback weiterhin kontrovers diskutiert wird. Die endgültige Entscheidung des Teams wird die Vorbereitungen auf die WM 2026 maßgeblich prägen.