21 January 2026, 08:36

Tierheim Alte Mühle kämpft ums Überleben – Schließung droht bis Juli

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer Farm-Szene, die Tiere, Häuser, einen Zaun, Hügel und Pflanzen zeigt.

Tierheim Alte Mühle kämpft ums Überleben – Schließung droht bis Juli

Tierheim Alte Mühle in Bruck droht bis Juli die Schließung – nach Jahren voller finanzieller und behördlicher Kämpfe

Die Einrichtung, in der 25 Ponys, Miniaturpferde, Schweine und Hunde ein Zuhause gefunden haben, muss ihre Ställe abbauen und das Gelände räumen.

Eine Petition mit 3.500 Unterschriften fordert nun die Behörde auf, einen geplanten Umzug auf eine nahegelegene Wiese zu genehmigen – aktuell die einzige überlebensfähige Lösung.

Die Probleme des Tierheims begannen 2013, als das Gelände als Überschwemmungsgebiet neu eingestuft wurde. Seither hat Gründerin Regina Peter 250.000 Euro in Brandschutzmaßnahmen investiert und die finanziellen Belastungen während der Pandemie durchstanden. Trotz dieser Anstrengungen blockiert das Landwirtschaftsamt Ebersberg den Umzug auf eine gepachtete Wiese knapp außerhalb der Dorfgrenzen. Die Behörde argumentiert, dass nur hauptberufliche Landwirte in solchen Zonen bauen dürfen.

Peters ältere Ponys brauchen jedoch stabile Unterkünfte, doch bezahlbare Höfe in der Region sind rar. Das Tierheim bietet zudem Bildungs- und Therapieprogramme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an – Angebote, die bei einer Schließung wegfallen würden. Eine vorläufige Fristverängerung verschiebt den Abriss bis Juli und gibt Unterstützern Zeit, gegen die Entscheidung vorzugehen. Die Petition, unterstützt von 3.500 Unterzeichnern, soll die Behörde zum Umdenken bewegen. Ohne Genehmigung stehen Tiere und Programme vor einer ungewissen Zukunft.

Das Schicksal des Tierheims hängt nun davon ab, ob die Behörde den Umzugsantrag neu prüft. Bei einer Ablehnung müssen die Ställe abgerissen werden, und die Tiere müssten anderweitig untergebracht werden. Die knappe Frist lässt wenig Spielraum für eine alternative Lösung.