Tödlicher Autoangriff auf Verdi-Demo in München erschüttert Deutschland
Lotta SchulteWas geschah am 13. Februar? - Tödlicher Autoangriff auf Verdi-Demo in München erschüttert Deutschland
Tödlicher Autoangriff in München am 13. Februar 2025: Zwei Tote und 44 Verletzte
Bei einem Autoangriff in München am 13. Februar 2025 kamen zwei Menschen ums Leben, 44 wurden verletzt. Das Geschehen ereignete sich während einer Demonstration der Gewerkschaft Verdi, als ein 25-jähriger Afghane gezielt in die Menschenmenge fuhr. Die Behörden stuften die Tat später als islamistisch motiviert ein – eine Nachricht, die in ganz Deutschland Entsetzen und eine hitzige politische Debatte auslöste.
Der Angriff ereignete sich, als sich etwa 1.400 Menschen zu einer Verdi-Kundgebung in der Münchner Innenstadt versammelt hatten. Der Fahrer, Farhad N., lenkte sein Fahrzeug absichtlich in die Menge und tötete dabei eine 37-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter. Weitere 44 Demonstranten wurden verletzt, einige von ihnen schwer.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige aus islamistischem Hass handelte. Der Fall wurde umgehend an die Bundesanwaltschaft übergeben, woraufhin vor dem Oberlandesgericht München ein Mordprozess eröffnet wurde. Der Angeklagte schweigt seitdem vor Gericht.
Als Reaktion kündigte Verdi verschärfte Sicherheitsvorkehrungen für künftige Kundgebungen an. Dazu gehören eine engere Abstimmung mit der Polizei, zusätzliche Straßensperren und bewaffnete Begleitschutzmaßnahmen. Der Anschlag befeuerte zudem die bundesweite Diskussion über die Flüchtlingspolitik – besonders mit Blick auf die Bundestagswahl 2025.
Der Münchner Angriff führte zu strengeren Sicherheitsvorkehrungen bei öffentlichen Veranstaltungen und einem viel beachteten Gerichtsverfahren. Während der Beschuldigte weiterhin schweigt, arbeiten die Staatsanwälte weiter an der Beweisführung. Gleichzeitig hat die Tragödie die politische und öffentliche Auseinandersetzung mit Extremismus und Migrationsfragen weiter verschärft.
Münchner Autofahrer-Attacke: Prozess mit zwei Mordanklagen beginnt
Der Prozess gegen Farhad N. wegen der Autofahrer-Attacke in München im Jahr 2025 hat fast ein Jahr nach dem Vorfall begonnen. Wichtige Details sind:
- Der Prozess am Oberlandesgericht München begann am 16. Januar 2026 mit Anklage wegen zweifachen Mordes und 44 versuchten Morden.
- Die Staatsanwaltschaft wirft dem 25-jährigen Afghanen "übertrieben religiöse Motivation" vor.
- Der Angeklagte schweigt während des Verfahrens, während Beweise vorgelegt werden.