Tödlicher Sturz zwischen ICE-Waggons: 25-Jähriger kommt bei riskantem Manöver ums Leben
Lotta SchulteTödlicher Unfall in Niedersachsen: 25-Jähriger fährt zwischen ICE-Waggons - Tödlicher Sturz zwischen ICE-Waggons: 25-Jähriger kommt bei riskantem Manöver ums Leben
Ein 25-jähriger Mann ist in Niedersachsen ums Leben gekommen, nachdem er versucht hatte, sich zwischen zwei Wagen eines Hochgeschwindigkeits-ICE-Zugs zu positionieren. Sein Körper wurde von einem Bahnmitarbeiter während einer Routinekontrolle in der Nähe der Gleise bei Göttingen entdeckt. Die Behörde bestätigte später, dass der Tod auf schwere Verletzungen durch den Sturz zurückzuführen ist.
Der Vorfall ereignete sich Ende Dezember, wobei die genauen Umstände zunächst unklar blieben. Der Mann soll offenbar versucht haben, sich während der Fahrt zwischen zwei gekoppelten Wagen festzuhalten. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit des Zuges verlor er vermutlich den Halt und stürzte ab.
Der Sturz führte zu einem heftigen Aufprall auf eine Betonsäule und eine Warnbarriere entlang der Gleise. Die Wucht des Aufpralls verursachte tödliche Verletzungen, die von Gerichtsmedizinern später als offizielle Todesursache festgestellt wurden. Ein Bahnarbeiter entdeckte die Leiche am Montagnachmittag bei einer standardmäßigen Streckenbegehung. Der Mitarbeiter, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde, alarmierte sofort die Behörde, nachdem er den makabren Fund gemacht hatte.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Tod des Mannes auf die schweren Verletzungen durch den Sturz zurückzuführen ist. Die Behörde hat keine weiteren Details zu seiner Identität oder den Beweggründen für seinen gefährlichen Versuch bekannt gegeben. Der Fall wird weiterhin von der örtlichen Verkehrspolizei überprüft.