Transferpoker um Barcola: Warum Bayern München, United und Liverpool leer ausgehen
Philipp LangeTransferpoker um Barcola: Warum Bayern München, United und Liverpool leer ausgehen
Bradley Barcola im Transferpoker: Bayern, United und Liverpool scheitern – PSG bleibt hart
Der Flügelstürmer von Paris Saint-Germain, Bradley Barcola, steht im Mittelpunkt eines Transferstreits zwischen einigen der größten Vereine Europas. Laut Berichten sind der FC Bayern München, Manchester United und der FC Liverpool an einer Verpflichtung des 21-Jährigen interessiert. Doch PSG gibt sich unnachgiebig: Ein Wechsel im Wintertransferfenster kommt nicht infrage.
Mit dem FC Bayern wurde Barcola bereits in der Vergangenheit in Verbindung gebracht. Die Münchner hatten ihren Angriff im vergangenen Sommer mit der Verpflichtung von Luis Díaz verstärkt, was die Dringlichkeit für einen weiteren Flügelspieler verringerte. Mit Leroy Sané und Kingsley Coman im Kader ist die Offensive gut besetzt – ein teurer Transfer für Barcola erscheint daher unwahrscheinlich.
PSG hingegen geht mit einer starken Verhandlungsposition in die Gespräche. Der französische Klub band den Youngster mit einem Vierjahresvertrag bis 2028 an sich. Zwar lehnte Barcola ein Angebot zur Vertragsverlängerung ab, doch seine aktuellen Konditionen geben PSG die Kontrolle über seine Zukunft. Mit einem Marktwert von etwa 70 Millionen Euro ist seine langfristige Rolle im Team zwar noch ungewiss, doch die Pariser zeigen sich nicht bereit, im Winter Angebote zu prüfen.
Das Interesse der Premier-League-Giganten Manchester United und Liverpool erhöht den Druck. Beide Clubs sehen in Barcola ein großes Talent, doch PSG‘ Blockadehaltung bedeutet, dass ein möglicher Transfer frühestens im Sommer – oder sogar noch später – realistisch wäre.
Vorerst bleibt Barcola bei PSG, sein Vertrag läuft bis 2028. Die Weigerung des Vereins, ihn im Winter ziehen zu lassen, lässt Interessenten wie Bayern, United und Liverpool mit begrenzten Optionen zurück. Jeder weitere Schritt hängt von künftigen Verhandlungen ab – oder von einem Kurswechsel der Pariser.