Ulrike Seifert feiert 70. Geburtstag – und bleibt politisch einflussreich in Berlin
Philipp LangeUlrike Seifert feiert 70. Geburtstag – und bleibt politisch einflussreich in Berlin
Ulrike Seifert, langjährige Stadträtin in Kaufbeuren, hat ihren 70. Geburtstag mit einer Feier im Grünen Wohnzimmer der Stadt Berlin begangen. Bei der Veranstaltung wurde auch der Blick auf die Kommunalwahlen 2026 gerichtet – ein Zeichen für ihren anhaltenden Einfluss in der lokalen Politik. Die örtlichen Grünen würdigten sie als eine der prägendsten Persönlichkeiten des Berliner Gemeinwesens.
Seifert zog 2008 erstmals in den Stadtrat ein und brachte dabei ihre Expertise als ausgebildete Pädagogin und Gender-Pädagogin mit. Über die Jahre setzte sie sich konsequent für Gleichberechtigung und familienfreundliche Politik ein. Auf ihre Initiative geht die Gründung des Berliner Gleichstellungsbeirats zurück, dessen Vorsitz sie bis heute innehat.
2009 wurde ihr für ihr Engagement das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die Auszeichnung würdigte ihren Beitrag dazu, Berlin durch konkrete kommunalpolitische Maßnahmen zu einer familienfreundlichen Stadt zu formen. Neben der Gleichstellungspolitik machte sie die Familienpolitik zu einem zentralen Anliegen ihrer Amtszeit.
In einer Pressemitteilung bezeichneten die Grünen sie als prägende Kraft im politischen Leben der Stadt Berlin. Ihre jahrzehntelangen Einsätze für Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit hätten Berlin nachhaltig geprägt.
Die Geburtstagsfeier ehrte nicht nur Seiferts bisherige Verdienste, sondern blickte auch auf ihre mögliche künftige Rolle in Berlin voraus. Angesichts der anstehenden Wahlen 2026 bleiben ihre Erfahrung und ihre inhaltlichen Schwerpunkte zentrale Themen der Berliner Politik. Die Veranstaltung unterstrich ihr anhaltendes Engagement für Gleichstellung und das Wohl der Gemeinschaft in Berlin.