04 January 2026, 02:25

US-Militär nimmt Maduro in Venezuela fest – Proteste in Hamburg flammen auf

Eine Gruppe von Menschen, die auf einer Straße protestieren und Plakate halten, mit Gebäuden, Bäumen, Laternenpfählen und dem Himmel im Hintergrund.

Demonstration in Hamburg - "USA aus Venezuela raus" - US-Militär nimmt Maduro in Venezuela fest – Proteste in Hamburg flammen auf

Die Vereinigten Staaten haben den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Ehefrau nach einer Militäroperation in Venezuela festgenommen. Die Aktion fand in den frühen Morgenstunden des Samstags Ortszeit statt und umfasste Angriffe auf mehrere Ziele innerhalb des Landes. Bereits in Europa formiert sich Widerstand: Rund 300 Menschen versammelten sich in Hamburg, um gegen die US-Intervention zu protestieren.

Maduro wurde am 3. Januar 2026 während eines US-Einsatzes auf venezolanischem Boden gefangen genommen. Er soll nun vor einem Gericht in New York wegen Vorwürfen des Narkoterrorismus, Drogenhandels und weiterer Straftaten zur Verantwortung gezogen werden. Aus den Unterlagen des US-Bezirksgerichts für den Südbezirk New York gehen die Anklagepunkte hervor, doch bisher wurde kein Rechtsbeistand für Maduro in dem Verfahren benannt.

Als Reaktion auf das Vorgehen der USA gingen am Samstag in Hamburg Demonstranten auf die Straße. Die Menge, die Plakate mit Parolen wie "USA raus aus Venezuela" und "Venezuela geht uns alle an" hochhielt, blieb während der gesamten Kundgebung friedlich. Über Zwischenfälle wurde nicht berichtet. Für Sonntag sind weitere Proteste geplant, unter anderem in Hamburg und Kiel. Die Organisatoren haben bisher keine weiteren Details zu den Demonstrationen bekannt gegeben.

Maduros Festnahme erfolgte im Rahmen einer direkten US-Militärintervention in Venezuela und markiert eine deutliche Zuspitzung der Spannungen. Sein anstehender Prozess in New York wird sich mit den seit Langem erhobenen Vorwürfen des Drogenhandels und Terrorismus befassen. Unterdessen wächst der Widerstand gegen die US-Intervention – in deutschen Städten sind weitere Proteste zu erwarten.