09 May 2026, 04:11

Warum Berliner Linkssteher auf Rolltreppen für täglichen Ärger sorgen

Eine Treppe in einer U-Bahn-Station mit einem 'Reise, wenn du wagst'-Schild oben, flankiert von Geländern und sichtbaren Stationswänden.

Warum Berliner Linkssteher auf Rolltreppen für täglichen Ärger sorgen

In Berlin gelten für Rolltreppen eine ungeschriebene Regel: rechts stehen, links gehen. Dieses System sorgt in einer Stadt, in der Zeit wie eine kostbare Ressource wirkt, für reibungslose Abläufe. Doch wer sich nicht daran hält, sorgt schnell für Frust.

Das Problem sind diejenigen, die auf der linken Seite der Rolltreppe stehen bleiben und so die „Überholspur“ blockieren. Diese sogenannten Linkssteher bremsen alle aus, die es eilig haben. Für viele Berliner ist Zeit eine inoffizielle Währung – sie zu verschwenden fühlt sich wie eine persönliche Beleidigung an.

Der Autor sieht in diesem Verhalten einen Konflikt zwischen Hektik und Gleichgültigkeit. In einer Stadt, in der Effizienz zählt, stört das falsche Stehenbleiben den Fluss. Was wie ein kleiner Fehler wirkt, wird für Pendler, die zur Arbeit oder zu Terminen hetzen, schnell zur täglichen Nervprobe.

Vielleicht ist den Linksstehern nicht bewusst, welche Auswirkungen ihr Verhalten hat. Doch in Berlin, wo jede Sekunde zählt, verursachen sie unnötige Verzögerungen. Die einfache Regel – rechts stehen, links gehen – existiert nicht ohne Grund, und wer sie bricht, strapaziert die Geduld der Mitmenschen.

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