Wehrle bleibt an der Spitze: DFB GmbH setzt auf Kontinuität und neue Gesichter
Johanna PetersWehrle bleibt an der Spitze: DFB GmbH setzt auf Kontinuität und neue Gesichter
Alexander Wehrle wurde für eine dritte Amtszeit als Vorsitzender des Aufsichtsrats der DFB GmbH & Co. KG wiedergewählt. Die Entscheidung verlängert seine Führung, die 2022 begann – jede Amtszeit umfasst zwei Jahre. Bei der jüngsten Runde der Personalentscheidungen wurden zudem neue Mitglieder in den Aufsichtsrat berufen.
Wehrle übernahm 2022 erstmals den Vorsitz des Gremiums und leitet seither die DFB GmbH & Co. KG – eine umstrukturierte Einheit, die gegründet wurde, um die kommerziellen und digitalen Aktivitäten des Verbandes effizienter zu bündeln. Das Unternehmen fasst zentrale Bereiche wie Marketing, Vertrieb, Veranstaltungen und IT zusammen und soll so die wirtschaftliche Ausrichtung des DFB stärken. Unter dieser Struktur gewann die Organisation mit Bitvavo ihren ersten Krypto-Partner für die Nationalmannschaften und den DFB-Pokal bis 2030.
Zu den neu berufenen Mitgliedern zählen Manfred Schnieders, Präsident des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW), sowie Steffen Schneekloth, Präsident des Zweitligisten Holstein Kiel. Beide werden künftig gemeinsam mit Wehrle im Aufsichtsrat mitwirken. Christoph Kern, Chef des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), war bereits vor diesen Änderungen in das Gremium entsandt worden.
Mit Wehrles Wiederbestätigung und den neuen Mitgliedern festigt die DFB GmbH & Co. KG ihre Führungsstruktur weiter. Der Aufsichtsrat setzt sich nun aus Vertretern regionaler Fußballverbände und Profivereine zusammen. Die Veränderungen spiegeln die fortlaufenden Bemühungen der Organisation wider, ihre kommerziellen und digitalen Strategien zu modernisieren.