Zwei neue Kandidaten für Freisings Oberbürgermeisterwahl im Rennen
Zwei Bewerber haben genug Unterstützerunterschriften gesammelt, um bei der Oberbürgermeisterwahl in Freising anzutreten. Birgit Mooser-Niefanger und Nicolas-Pano Graßy erfüllten die geforderte Mindestzahl von 215 Unterschriften deutlich vor dem Stichtag. Ihre Kandidaturen warten nun auf die endgültige Bestätigung durch den Wahlausschuss.
Die beiden hatten bis zu diesem Wochenende Zeit, die notwendigen Unterschriften zu sammeln. Bei der letzten Wahl 2020 waren sie noch für unterschiedliche politische Gruppierungen angetreten. Diesmal benötigten sie jeweils 215 gültige Unterstützungsbekundungen, um zugelassen zu werden. Einige Rathäuser öffneten am Samstagmorgen sogar für letzteintragende Registrierungen.
Beide Kandidaten übertrafen die geforderte Mindestzahl deutlich: Mooser-Niefanger sammelte eine "Reserve" an zusätzlichen Unterschriften, während Graßy "deutlich mehr" als nötig vorlegen konnte. Allerdings durfte jeder Wähler nur einen der beiden Kandidaten unterstützen – eine zentrale Regel des Verfahrens. Die Wahlprüfungskommission des Freisinger Stadtrats wird sich am Dienstagabend treffen, um die Unterschriften zu prüfen. Bei einer Bestätigung würden alle neun Oberbürgermeisterkandidaten auf dem Stimmzettel stehen – ein neuer Rekord für die Stadt. Unterdessen wartet die Bürgerinitiative Freising für alle noch auf die Zulassung ihrer Kandidatur für den Kreistag.
Die Entscheidung des Wahlausschusses wird darüber entscheiden, ob Mooser-Niefanger und Graßy offiziell ins Rennen gehen dürfen. Ihre Unterschriften sind eingereicht, und das Prüfverfahren läuft bereits. Mit einem endgültigen Beschluss wird nach der Sitzung am Dienstag gerechnet.