29 April 2026, 14:19

Škoda glänzt 2022 mit Rekordgewinnen und setzt auf Elektro-Zukunft bis 2030

Schwarzer und grüner Skoda Kodiaq-Elektrowagen fährt auf einer Straße mit Gebäuden, Laternen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Škoda glänzt 2022 mit Rekordgewinnen und setzt auf Elektro-Zukunft bis 2030

Škoda verzeichnete für das Jahr 2022 starke finanzielle Ergebnisse: Trotz der Herausforderungen auf dem Automobilmarkt stiegen Umsatz und Gewinne des tschechischen Herstellers. Gleichzeitig skizzierte die Marke ihre Pläne für die zukünftige Modellpalette – mit einem Ausgleich zwischen der Expansion im Elektrobereich und der Weiterführung von Verbrennermodellen bis mindestens 2030.

Im Jahr 2022 wuchs der Umsatz von Škoda um 4,7 Prozent auf 27,8 Milliarden Euro. Noch deutlicher stieg der operative Gewinn: Er erreichte 2,3 Milliarden Euro, was einem Plus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung hob sich ab, da der Konzernmutter Volkswagen im gleichen Zeitraum einen Rückgang des Nettogewinns verzeichnete.

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Der Erfolg der Marke wird unter anderem auf die niedrigeren Arbeits- und Energiekosten in Tschechien zurückgeführt. Die operative Marge von Škoda lag 2022 bei 8,3 Prozent; bis zum Ende des Jahrzehnts strebt das Unternehmen eine Steigerung auf 10 Prozent an.

Für die Zukunft setzt Škoda auf eine elektrifizierte Modellpalette, behält aber gleichzeitig seine aktuellen Baureihen bei. So werden Verbrennermodelle wie der Fabia, der Scala und der Kamiq bis 2030 weiterproduziert. Parallel dazu erweitert das Unternehmen sein Hybridangebot und entwickelt ein neues, rein elektrisches Siebensitzer-Modell, dessen Markteinführung für 2026 geplant ist. Ein eigenes Pendant zum VW ID.Every1 wird Škoda jedoch nicht auf den Markt bringen, um eine Konkurrenz zur Schwestermarke zu vermeiden.

Diese Strategie spiegelt das breite Produktspektrum von Škoda wider, das bereits Diesel-, Plug-in-Hybrid- und vollelektrische Fahrzeuge umfasst. Der Fokus liegt darauf, gezielt Marktlücken zu schließen – etwa mit dem kommenden elektrischen Siebensitzer –, statt sich mit anderen Modellen der Volkswagen Gruppe zu überschneiden.

Das finanzielle Wachstum von Škoda und die geplante Ausweitung des Hybrid- und Elektroangebots markieren einen schrittweisen Wandel hin zur Elektrifizierung. Die Entscheidung, Verbrennermodelle beizubehalten und gleichzeitig eine höhere operative Marge anzustreben, zeigt einen ausgewogenen Ansatz angesichts der sich verändernden Automobilbranche.

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