29 April 2026, 04:49

Wie BMW mit VR, AR und 3D-Scanning die Produktion revolutioniert

Zwei Laptops auf einem Holztisch zeigen Bilder einer Frau und Text, mit einem unscharfen Hintergrund.

Wie BMW mit VR, AR und 3D-Scanning die Produktion revolutioniert

BMW setzt seit über fünf Jahren fortschrittliche digitale Werkzeuge ein, um seine Produktionsprozesse zu optimieren. Der Konzern nutzt mittlerweile Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) sowie 3D-Digitalisierung, um Planung, Schulungen und Abläufe in der Fertigung zu verbessern. Diese Technologien helfen dabei, Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten, Fehler zu reduzieren und Kosten in bestehenden Werken sowie Neuanlagen zu senken.

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Der Automobilhersteller begann mit der Einführung der 3D-Digitalisierung im Rahmen von Industrie-4.0-Initiativen. Mithilfe von 3D-Laserscannern erstellt BMW präzise, maßstabsgetreue geometrische Modelle seiner Fabriken und generiert detaillierte Punktewolken für Analysen. Auf diese Weise lassen sich potenzielle Probleme – etwa fehlende Pausen- oder Besprechungsräume – bereits vor Baubeginn erkennen.

VR spielt eine zentrale Rolle in der Planungsphase bei BMW. Die Technologie ermöglicht es sowohl Führungskräften als auch Mitarbeitenden aus der Produktion, sich frühzeitig in Gestaltungsprozesse einzubringen. Zudem unterstützt sie die Umstrukturierung bestehender Werke, die Erweiterung von Standorten und die Planung komplett neuer Anlagen – ganz ohne physische Prototypen.

Auch AR kommt bei BMW zum Einsatz, um Schulungen und den täglichen Arbeitsablauf zu verbessern. Neue Beschäftigte lernen Prozesse direkt am Arbeitsplatz mithilfe von AR-Overlays, die Anleitungen oder Videos in Echtzeit einblenden. Dies beschleunigt die Einarbeitung und entlastet Ausbilder, die sich auf komplexere Fragen konzentrieren können. Zudem testet das Unternehmen AR-Brillen, die Mitarbeitende zu Fahrzeugen lotsen, die manuelle Nacharbeiten benötigen – etwa zur Behebung von Fehlern, die in Qualitätsdatenbanken erfasst wurden.

Die Nutzung dieser Technologien ist in den letzten Jahren deutlich praktikabler geworden. Fortschritte in der Hardware haben die 3D-Digitalisierung großer Flächen deutlich kostengünstiger und effizienter gemacht als noch vor einigen Jahren.

BMWs Investitionen in VR, AR und 3D-Scanning haben die Art und Weise revolutioniert, wie das Unternehmen Fabriken plant, baut und betreibt. Durch die frühzeitige Erkennung von Planungsfehlern und die Verbesserung von Schulungen mit digitalen Tools strebt der Konzern eine schnellere, präzisere und kostengünstigere Produktion an. Diese Entwicklungen spiegeln einen branchenweiten Trend zu intelligenterer, datengetriebener Fertigung in der Automobilindustrie wider.

Quelle