29 April 2026, 18:17

Zoll beschlagnahmt 2.500 Packungen gefährlichen Honigaufstrichs mit Potenzmittel-Wirkstoff

Plakat, das zeigt, dass Big Pharma Amerikaner im Jahr 2022 zwei bis drei Mal mehr für dieselben Medikamente berechnet hat als andere Länder, mit Bildern von Medikamentenflaschen und einer Spritze darunter.

Zoll beschlagnahmt 2.500 Packungen gefährlichen Honigaufstrichs mit Potenzmittel-Wirkstoff

Zollbeamte in Landshut haben über 2.500 Packungen illegalen Honigaufstrichs beschlagnahmt, der einen nicht deklarierten wirkungsverstärkenden Arzneistoff enthielt. Das als "Lotus Premium Honey" aus der Türkei vermarktete Produkt wurde am Grenzübergang Suben-Autobahn gestoppt. Die Behörden warnen, dass der Konsum solcher nicht zugelassener Substanzen erhebliche Gesundheitsrisiken birgt.

Das Hauptzollamt Landshut stellte fest, dass der Honigaufstrich Sildenafil enthielt – einen verschreibungspflichtigen Wirkstoff, der nicht auf der Verpackung angegeben war. Dadurch wird das Produkt nach deutschem Recht als nicht zugelassenes Arzneimittel eingestuft. Der Import ist illegal, und es wurde mittlerweile ein Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen eingeleitet.

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Der Verzehr des Honigaufstrichs kann schwere Nebenwirkungen verursachen, darunter gefährliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Zudem kann er die Fähigkeit beeinträchtigen, ein Fahrzeug sicher zu führen. Die Behörden raten dringend davon ab, ähnliche Produkte aus dubiosen Quellen zu erwerben oder zu verwenden.

Um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, veranstaltet das Zollamt im Jahr 2025 zwei Informationsveranstaltungen. Die erste findet am 26. April im Servicepunkt Sonnenring 14 in Altdorf statt, die zweite am 10. Mai in der Spitalhofstraße 67 in Passau. Eine Anmeldung ist per E-Mail unter [email protected] möglich.

Der beschlagnahmte Honigaufstrich wurde aus dem Verkehr gezogen, um weitere Gesundheitsgefahren zu verhindern. Bei Fragen steht die Pressestelle des Hauptzollamts Landshut unter der Telefonnummer 0871-806-1031 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, illegale und gesundheitsgefährdende Produkte vom Markt fernzuhalten.

Quelle